Herzlich willkommen auf Gut Grünow

 
 


Das Herrenhaus wurde um das Jahr 1736 erbaut. Um diese Zeit befand sich das Gut in dem Besitz derer von Arnim. Richard von Arnim veräußerte den Besitz an den Kriegsrath Graf von Solms. Jedoch erfolgte um 1755 eine Rückübertragung. Nach dem Tod von Richard von Arnim und seiner Frau (1761 und 1770 in Grünow) wurde das Gut 1780 an Ludwig Friedrich von Briesen verkauft. Der nachfolgende Besitzer des Gutes war ab 1796 Volrad Friedrich Wilhelm von Buch. Dieser verstarb ohne Erben zu hinterlassen. So wurde das Gut im Juni 1819 zum freien Verkauf angeboten. Der Kaufpreis (inkl. Juristdirektion und Patronat) belief sich auf 1350 Goldtaler und der Übernahme von 31360 Taler Schulden. 

Neuer Besitzer wurde Rittergutsbesitzer von Stendell. Nach seinem Tod erwarb die bürgerliche Familie Kühn um ca. 1881 das Gut. 

Vorderansicht um 1903

Vorderansicht um 1903

Der linke Hausflügel war hier noch nicht vorhanden. An der Stelle befand sich ein anderes Gebäude.

Ansicht des Herrenhauses (Rückseite) um 1908

Hier gut zu erkennen, dass die  Überdachung der Terrasse noch nicht vollständig vorhanden ist.

Ansicht um 1900

Ansicht des Herrenhauses von der Vorderseite (um 1930)


Gutshaus um 1900

 Ansicht des Herrenhauses von der Vorderseite (um 1930)


Nach 1945 wurde das Gut enteignet und in Volkseigentum überführt. Die Gräber der Familie Kühn befinden sich bis heute auf dem Friedhof in Grünow.

Gräber von Hermann und Eberhard Kühn auf dem Friedhof Grünow


Schreiben zur Verwendung des Herrenhauses nach der Enteignung (1947). Nach dem  2. Welkrieg wurde es als  Schule, LPG Büro, Wohnhaus für Vertriebene, Verkaufs- und Poststelle sowie als Gaststätte genutzt. Nach 1990 diente es als Gemeinderaum. Im rechten Flügel war eine Mietwohnung untergebracht.



Schon kurz nach dem Krieg wurde die Schule im ehemaligen Herrenhaus untergebracht.


Ansicht des Herrenhauses von der Vorderseite (um 1969)





Der Schmuckaufbau am Giebel wurde bereits kurz nach dem dem 2. Weltkrieg entfernt. Die gewonnenen Rohstoffe wurden zur Errichtung von Wohnhäusern verwendet. Die vorhandenen Dachgauben wurden im Zuge der Dacherneuerung um 1985 entfernt. Das so vereinfachte Dach wurde mit Betondachsteinen bzw. Wellasbest eingedeckt. Zudem wurde im linken Gebäudeflügel eine "Warenschleuse" errichtet. Hierfür wurde neben der Errichtung einer Laderampe das vorhandene Fenster zu einer Tür umfunktioniert.

 














Ansicht des Herrenhauses von der Parkseite (um 1969)


 

 

 

 

Artikel Neuer Tag vom 25.07.1986

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